WIE ALLES BEGANN

Angefangen hat Project Two-Five, wie viele Organisationen, mit einer Vision. Einer Vision von einer Organisation, die dazu beiträgt, selbstständige Kommunen in Afrika zu bauen. Der Visionär und Gründer ist Mac John Njidda. Er leitete in seiner Arbeit mit Jugend mit einer Mission mehrere Einsatz Teams in den Südsudan und das war der Zeitpunkt, an dem er die Not sah, nicht nur für das Evangelium, sondern auch für einen ganzheitlichen Dienst – Körper, Geist und Seele. 2013 nahm sich Mac John eine Auszeit von Jugend mit einer Mission und reiste für ein Jahr zu Freunden nach Amerika. Dort traf er auch Jim Nolan aus Kalifornien, mit dem zusammen die Vision zum Projekt wurde. 2014 reiste Mac John nach Yei, Südsudan, um dort das erste Ausbildungszentrum zu bauen. Die Not dort war so groß, dass die Bedürfnisse der Menschen aus der Gegend die Mittel des Projekts bei weitem überstiegen. Die Schule wurde gebaut, um die weniger Privilegierten der südsudanesischen Bevölkerung zur Handlungsfähigkeit zu verhelfen und den Männern und Frauen eine Ausbildung zu bieten, mit der sie der Armut etwas entgegen setzen konnten. So wurde am 20. Oktober 2014 in Yei, Südsudan, die erste Schneiderschule eröffnet. Es war gerade genug Geld da um einen Raum zu mieten und eine Lehrerin einzustellen, für Nähmaschinen fehlten jegliche Mittel. Der erste Kurs hatte 40 Schülerinnen, die begierig darauf waren, das Schneidern zu lernen.

In den ersten zwei Wochen wurde zunächst das Nähen mit der Hand und Zuschneiden von Stoffen gelernt, doch dann kam die Nachricht aus Deutschland – es wurde eine Nähmaschine gespendet! – und zwei Tage später noch eine. Daraufhin machte sich Mac John auf den Weg nach Uganda, um dort die Nähmaschinen zu kaufen. In Uganda angekommen kam die Nachricht das weitere sieben Nähmaschinen gespendet wurden und dann nochmal zwölf. So kam Mac John mit 21 Maschinen zurück nach Yei. Die Anzahl der Schülerinnen war immer noch doppelt so groß wie die der Maschinen, doch dann wurden die Schülerinnen in Morgen- und Nachmittag Klasse aufgeteilt. Somit hatte jede Schülerin eine Nähmaschine um das Nähen zu lernen.

Flucht aus dem 

Süd Sudan

Zunächst begann das Projekt 2014 in Yei im Südsudan mit dem Aufbau einer Berufsschule. Hier wurden junge Menschen ausgebildet um ihnen durch Bildung bessere Zukunftschancen zu geben. Gleichzeitig erhielten die Schüler Zurüstung im Glauben und auch Werte vermittelt, die ihnen halfen, sich ihrer Würde, Einzigartigkeit, ihres Potentials und ihrer Berufung bewusst zu werden. Seit Dezember 2013 tobt im jüngsten Land der Erde ein blutiger Bürgerkrieg. Der Konflikt im Süd-Sudan hat zu Afrikas größter Flüchtlingskrise geführt. Die UNO-Flüchtlingshilfe schätzt im Februar 2018, dass sich ein Drittel der Süd-Sudanesen auf der Flucht befinden. 2,5 Millionen Menschen sind in die Nachbarländer Uganda, Kenia, Sudan und Äthiopien geflohen. Weitere 2 Millionen gelten als Vertriebene im eigenen Land. Fast 90% der Flüchtlinge sind Frauen und Kinder. Da der Bürgerkrieg auch unsere Region um die Berufsschule erreichte, mussten auch wir 2016 unseren eben aufgebauten Schulcampus verlassen. Wir flüchteten mit unseren Studenten und Lehrern ca. 100 km südwestlich ins Rhino-Camp nach Norduganda, das mit mehr als 120.000 registrierten Flüchtlingen die Einwohnerzahl einer kleinen Großstadt in Deutschland hat. Im gesamten Norden Ugandas leben über eine Million Flüchtlinge in den größten Flüchtlingscamps der Welt.

Aufbau im Rhino Camp, Flüchtlingscamp

Wir mussten nun von vorne beginnen. Wir konnten nichts aus dem Süd Sudan mitbringen und begannen mit dem Wiederaufbau der Berufsschule für Flüchtlinge im Rhino-Camp um auch hier durch Ausbildung Hoffnung und Zukunftsperspektiven zu geben. Nebenbei entstand eine weitere Ausbildungsschule in Serere in Mitteluganda. Gute Lehrer spielen dabei eine wichtige Rolle, sie werden mit Weiterbildungen immer weiter qualifiziert und geben mit Engagement ihr Wissen weiter. Auch nach der Berufsschulausbildung werden die jungen Absolventen in ihren praktischen Berufserfahrungen gecoacht und begleitet. Besonders begabte ehemalige Absolventen erhalten – nach einiger Berufspraxis- die Chance sich als Lehrer in der Berufsschule zu bewähren, denn wer könnte junge Menschen besser ermutigen als jemand, der selbst die Berufsschule durchlaufen hat?!

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